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Daten und Fakten
Oberfläche:
141.903 Hektar

Provinzen:
Belluno
Trient
Bozen
Pordenone
Udine

Sprachen:
italienisch
deutsch
ladinisch
friaulisch						
Besuchen Sie die Dolomiten

Die Dolomiten, Berge in ständiger Entwicklung

Naturereignisse formen den Stein

Die neun Welterbesysteme der UNESCO-Dolomiten stellen aus geomorphologischer Sicht eine Einheit dar, deren vielfältiges Erscheinungsbild seinen Ursprung nicht nur in der komplexen geologischen Struktur, sondern auch in verschiedenen Klimaerscheinungen findet.

Der Paternkofel und einer der Bödenseen in der Nähe der Dreizinnenhütte | Autor: Mario Vidor Die Formen, Prozesse und geologischen Eigenschaften der Dolomiten unterscheiden sich von jenen der anderen Gebirgsketten und gerade aufgrund dieses geomorphologischen Reichtums ist ihr Erscheinungsbild weltweit einzigartig. Von Westen nach Osten kann man Felsnadeln, Zinnen, Lehmböden, Bergseen, vulkanischen Felsburgen, Schluchten, sanfte Geländeformen und Bergsturzmassen beobachten, die durch vergangene und aktuelle klimatische Veränderungen entstanden sind.
Gut sichtbar sind zum Beispiel tektonische Bewegungen, von denen von Klüften durchzogene Grate und Bruchflächen zeugen, glaziale Erosionen, durch die Felsrücken abgeschürft und Moränenablagerungen, Täler und Kare entstanden sind, durch die Schwerkraft bedingte Massenbewegungen, die Hangschutt, Schuttkegel und Grobblockschutt gebildet haben, sowie Karstformen in Form von Dolinen, Quellen oder Höhlen.

Von Arabba Porta Vescovo in Richtung Marmolata-Gletscher | Autor: Magico Veneto Die UNESCO-Dolomiten entwickeln sich immer noch weiter. Ursache dafür sind mehrere Faktoren, nicht nur die aktuellen klimatischen Bedingungen, sondern auch die Gesteinszusammensetzung und der Einfluss des Menschen. Die erhöhten Temperaturen in den letzten Jahren und wiederholte Frost-Tauzyklen haben Murgänge in den Valli del Boite und Cordevole verursacht und zu Felsstürzen auf den Tofane, Pale di San Martino, auf dem Latemar und in Gröden geführt.

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