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Daten und Fakten
Oberfläche:
11.135 Hektar

Provinz:
Trient

Die wichtigsten Gipfel:
Cima Tosa (3.173 m)
Cima Brenta (3.150 m)
Crozzon di Brenta (3.118 m)
Cima Vallesinella (3.114 m)
Cima d’Ambiez (3.102 m)
Cima Mandron (3.040 m)
Spallone dei Massodi (2.999 m) 
Cima Falkner (2.999 m)
Cima Vallon (2.968 m)
Cima Brenta Alta (2.960 m)
Cima Agola (2.959 m)
Cima d’Armi (2.951 m)
Campanile di Brenta (2.937 m)
Campanil Basso (2.883 m)

Schutzgebiet:
Naturpark Adamello-Brenta
(UNESCO Geopark Adamello Brenta)				
Auswahlkriterien

Warum wurden die Brenta-Dolomiten ins Unesco-Welterbe aufgenommen?

Ästhetisch-landschaftliches Kriterium

Viele senkrechte Felswände, Dreitausender und nackter Fels. Dieses System kann durch Prismen und Quader stilisiert wiedergegeben werden. Die große ästhetische Bedeutung wurde auch in der Literatur erwähnt.

Geologisch-geomorphologisches Kriterium

Zahlreiche Schichtenabfolgen. Geologische Vielfalt innerhalb des Systems und gegenüber anderen Systemen: typische Dolomitenlandschaft geformt vom Klima und von tektonischen und strukturellen Bewegungen. Viele Karstphänomene.

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Brenta-Dolomiten

Gewaltig und kühn

Die Brenta-Dolomiten nach einem Gewitter – fotografiert vom Talbecken des Nonstales | Autor: Tourismusverband Nonstal und Brenta-Dolomiten Die Brenta-Dolomiten sind das neunte und letzte Dolomiten-System, das von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde. Dieses Gebiet liegt am westlichen Rand der Dolomiten im Trentino. Im Gegensatz zu den anderen Welterbe-Systemen ist dieses Gebiet von außergewöhnlich kühnen und einzigartigen Formen gekennzeichnet. Hier wird die Evolution der Struktur und der Gesteinsablagerungen der Dolomiten sowie die tektonische Geschichte bestens dokumentiert.

Die Brenta-Dolomiten und die Ortschaft Sarnonico im Nonstal – fotografiert von Ronzone oder Malosco | Autor: Tourismusverband Nonstal und Brenta-Dolomiten Die Unesco Brenta-Dolomiten im Schutzgebiet des Naturparks Adamello-Brenta präsentieren sich als 42 km langes und 12 km breites Gesteinsmassiv, in dem sich Gipfel, steinerne Festungen, Schluchten, steinerne Hochebenen, Dieder und Spitzen aller Formen abwechseln. Im Süden werden Sie von den Judikarien, im Norden vom Val di Sole, im Osten vom Nonstal und im Westen vom Val Rendena begrenzt. Typisch für dieses Gebiet sind die zahlreichen Seen wie der Molveno und Tovel See .

Die Unesco Brenta-Dolomiten kann man in 4 Hauptgruppen unterteilen: die südliche Gruppe mit der Cima Tosa, der höchste Gipfel des Systems, die zentrale Gruppe aus Hauptdolomit mit den Gipfeln Brenta und Grosté, die nördliche Gruppe mit dem Berg Pietra Grande und dem Sasso Rosso und die Campa-Gruppe mit dem Monte Corona. Von allen Gipfeln, die das System bilden, ist der Campanil Basso sicherlich der bekannteste und fasziniert Generationen von Alpinisten.

Morphologie und Geologie

Aus morphologischer Sicht besteht das Unesco-Welterbe Brenta-Dolomiten aus Kalk- und Dolomitgestein als Ergebnis von starken Erosionsprozessen. Dieses Gebiet verdankt sein Aussehen vor allem tektonischen Vorfällen, von denen die vielen Böschungen, Türme und Zinnen zeugen, ehemaligen und gegenwärtigen klimatisch gesteuerten Prozessen der Landschaftsformung und hoch entwickelten oberirdischen Karstformen wie Dolinen und Quellen sowie unterirdischen Karstformen wie Grotten und Schlupflöcher.

Aus geologischer Sicht erzählen die Brenta-Dolomiten die Geschichte dieser Gebirgsgruppe vom Perm bis in den Unteren Jura. Besonders gut belegen die Struktur und die Schichtenabfolgen dieses Systems die norisch-liassischen Ablagerungen und den Übergang zwischen der Trentiner Plattform und dem Lombardischen Becken.

Wussten Sie, dass…

Das Wasser des Tovelsees war einst im Sommer von einer Rotfärbung gekennzeichnet, die auf besondere Mikroorganismen zurückzuführen war. Seit 1964 konnte man diese Naturerscheinung wahrscheinlich aufgrund der Umweltverschmutzung nicht mehr beobachten.

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